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CAS wilob Systemisch-lösungsorientierte Beratung bis ins hohe Alter

Kursdaten
ab 27.09.2021
Anmeldeschluss
31.07.2021
Dozent/in
Ch. Nelevic Longoni, U. Fuchs, C. Bürdel Müller, J. Müller, P. Longoni, S. Pfister, S. Be
Kosten
CHF 6'040.00 & Prüfungsgebühr CHF 1'000.00
Termine
1. Modul: 27./28.09.2021
2. Modul: 15./16.10.2021
3. Modul: 15./16.11.2021
4. Modul: 01./02.12.2021
5. Modul: 19./20.01.2022
6. Modul: 14./15.02.2022
7. Modul: 07.03.2022
8. Modul: 11./12.04.2022
9. Modul: pendent
10. Modul: 09./10.06.2022
4 Praxistage (Daten noch pendent)

1. Tag: 9.00 - 12.30 Uhr, 13.45 - 16.45 Uhr
2. Tag: 9.00 - 12.30 Uhr, 13.45 - 15.45 Uhr
Seminarort
wilob AG, 5600 Lenzburg

Das CAS wilob Systemisch-lösungsorientierte Beratung bis ins hohe Alter mit 15 ECTS wird vom MAS ZSB (Master of Advanced Studies MAS ZSB in Systemischer Beratung & Pädagogik) vollumfänglich als CAS-Fachkurs anerkannt. Der MAS ZSB Systemische Beratung & Pädagogik richtet sich an Personen mit psychosozialem Grundstudium, die beraterisch tätig sind: Soziale Arbeit, Pädagogik, Pflege, Psychologie, Theologie, Medizin u. ä. Die postgraduale Weiterbildung befähigt zu einer wirksamen Anwendung hochqualifizierter Beratung sowie moderner Pädagogik in unterschiedlichen Kontexten. Mehr dazu: http://www.zsb-bern.ch/fort-und-weiterbildung/weiterbildung/mas-zsb-beratung-paedagogik.

Ziele

Der Weiterbildungsstudiengang führt zu einem Abschluss in Certificate of Advanced Studies wilob in systemisch-ressourcenorientierten Beratung Erwachsener in Bezug auf Lebens- und Entwicklungsphasen bis ins hohe Alter. Die Absolventinnen und Absolventen müssen nach dem Studiengang in der Lage sein, respektvoll auf Menschen und ihre Bedürfnisse einzugehen. Dabei beachten sie die kontextuellen Rahmenbedingungen realistischer Lösungsmöglichkeiten für die Bedürfnisse der Klienten. Sie können den Prozess der «Erkenntnisgewinnung und Akzeptanz des Unterstützungsbedarfs» achtsam begleiten und Betroffene zur Kooperation gewinnen. Die Teilnehmenden setzen sich mit den Entwicklungsaufgaben und Herausforderungen in den Lebensphasen auseinander und können diese als Ressourcen im Beratungsprozess nutzen.

Im Einzelnen lauten die zu erwerbenden Kompetenzen wie folgt:
Lernziele der Teilnehmenden

  • Vertiefte Einführung in die Methoden, Grundlagen und die Anwendung des systemisch- ressourcenorientierten Ansatzes im Praxisalltag der Beratung nach Lebens- und Entwicklungsphasen von Erwachsenen, der Entwicklungsaufgaben, der Gestaltung von Übergängen von der einen zur anderen Phase und der darin enthaltenen Themen für den betroffenen Menschen.
  • Begleitung und Unterstützung zum Umgang mit neuen Grenzerfahrungen in den Phasen-Übergängen.
  • Erkenntnisgewinnung über Freiheiten, die in den neuen Phasen möglich werden.
  • Einbezug und Gewichtung kontextueller Rahmenbedingungen bei der Beratung Erwachsener bis ins hohe Alter.
  • Erfahrung in der Fallführung und ressourcenorientierten Berichterstattung.
  • Erfahrungen bezüglich der Unterschiede bei der Beratung von unterstützungsbedürftigen Menschen, der Bedeutung der Beratung durch den Einbezug des Umfeldes für den Klienten.
  • Auseinandersetzung mit dem Wunsch nach Selbstbestimmung und den tatsächlichen Ressourcen und Kompetenzen der Klienten und dem Handlungsdruck der Schutzmaßnahmen.

Fachkompetenz

  • Wissen über Entwicklungsphasen und Entwicklungsaufgaben im Erwachsenenalter sowie deren Fragestellungen sind bekannt und können situationsbezogen bearbeitet werden.
  • Wissen über Interventionsmöglichkeiten und deren Notwendigkeiten können situationsadäquat eingesetzt und begründet werden.
  • Prozesse und Wissen über Konzepte, wie z.B. Grundlagen der systemisch-, ressourcen-, lösungsorientierten Vorgehensweise sind erlernt und integriert.
  • Handlungen können mit Rückbezug auf Theorien begründet werden.
  • Wissen zum systemischen Denken, zu Konstruktivismus, Zirkularität, usw. kann auf spezifische Fragen aus dem Berufsalltag situationsadäquat eingesetzt werden.
  • Wissen zum Kontext (Organisationswissen, rechtliche und gesellschaftliche Rahmenbedingungen) ist vorhanden und kann im Berufskontext umgesetzt werden.

Methodenkompetenz

  • Techniken, Werkzeuge und Instrumente zur Erfassung einer Situation können passend ausgewählt und angewendet werden.
  • Erlernte Techniken und Vorgehensweisen können situationsgerecht angewandt werden.
  • Es wird ziel- und prozessorientiert vorgegangen, Interventionen zur Zielklärung sind bekannt.
  • Die methodischen Schritte werden systematisch durchgeführt, z.B. Auftragsklärung. Interventionen im Einzel- und Mehrpersonensetting sind präsent, eingeübt und werden situationsadäquat genutzt.
  • Kontext, realistische Möglichkeiten der Klientel sowie rechtliche Rahmenbedingungen werden berücksichtigt und bei der Situationserfassung und Lösung einbezogen.

Sozial- und Selbstkompetenz
Ziele in Bezug auf Selbstkompetenzen

  • Eigene Denkvorgänge und Gefühle werden wahrgenommen und können geäussert werden.
  • Reflexion über den Einfluss beruflicher Werteorientierungen, sowie eigene Werte und Denkmuster werden gemacht.
  • Reflektieren über eigene Stärken und Schwächen, die eigenen Leistungsgrenzen sind erkannt und realistisch eingeschätzt.
  • Handeln (auch bei ungewöhnlichen Aufgaben) im Rahmen der eigenen Befugnisse fachlich kompetent, souverän und selbständig ist möglich.
  • Achten auf die eigenen Ressourcen und Grenzen.

Ziele in Bezug auf Sozialkompetenzen

  • Die Haltung des Beraters wird „gelebt“ – entgegenkommend, offen, respektvoll, wert-schätzend, empathisch.
  • Kommunikation ist glaubwürdig und motivierend auf den verschiedenen Kommunikationsebenen.
  • Kontakte werden passend zum Klientensystem aufgebaut, Kommunikationsstil wird angepasst und professionelle Kontakte werden in einer transparenten Weise auch wieder beendet.
  • Es besteht Konfliktbereitschaft; Auseinandersetzungen werden sachorientiert und dem «Tempo des Klienten» angepasst, geführt.
  • Rollenanforderungen sind klar und transparent, die Anforderungen an die eigene Berufsrolle (auch in widersprüchlichen und außergewöhnlichen Situationen) werden erkannt.

Inhalte

Modul 1: Einführung, Grundlagen systemisch-ressourcenorientierter Beratung (Ursula Fuchs):

Einführung in die Grundlagen der systemisch- lösungsorientierten Grundlagen und die «Systemisch-ressourcenorientierte Beratung». Neben der Einführung in die Grundlagen bildet die Entwicklung von Lösungsvisionen den zweiten Schwerpunkt dieses Moduls: Imaginative Konstruktion einer positiven Zukunft für die Klienten, gemeinsame Erarbeitung einer konkreten und bildhaften Zielvision. Vermittlung von Frageformen, welche das Gegenüber befähigen, Ziele zu formulieren. Positive Erfahrungen aus Vergangenheit und Gegenwart als zusätzliche Ressourcen. Die lösungsorientierte Beratung bewährt sich durch die Fokussierung auf die Ziele und Ressourcen der Klienten, um ihre eigenen Lösungen zu finden / zu erarbeiten, unabhängig von Entwicklungsphase und Alter.

Modul 2: Einführung in die Weiterbildung und in die Bratung nach Lebensphasen Erwachsener (Christine Nelevic):

Umfang, Rahmen Organisation und Ablauf der Weiterbildung. Informationen zu den Modulen, Supervision, Abschlussarbeit, Abschusscolloquium, Fehlzeiten, Vorstellung der Leitung, Ansprechpersonen, Fragen.                                                                                                                                                 Beratung und Lebensphasen im Erwachsenenalter: In der Beratung stehen wir vor der Herausforderung, dass wir Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen beraten. Junge Menschen, die auf der Suche nach ihrer Identität sind, Menschen, in der Mitte ihres Lebens, ältere Menschen, deren Leben zu einem Großteil gelebt und deren zukünftige Lebenszeit beschränkt ist. In der Einführung setzen wir uns mit dem Erwachsenenalter, dem Alterungsprozess, seinen Phasen und Themen auseinander, gehen den Fragen nach der Umsetzung der Psychischen Grundbedürfnisse, der Rollen und Aufgaben in den einzelnen Phasen, nach. Wir erarbeiten die Themen, die für die Beratung von Erwachsenen in den jeweiligen Phasen, die je nach Person in Beginn und Dauer variieren, relevant sind. Mit dem „Älterwerden“ gewinnt die zeitliche Dimension der Lebenserwartung an Bedeutung. Veränderungen oder Zukunftsorientierung, das Setzen von Zielen, umfasst mehr und mehr Themen von Abschied, Auseinandersetzung mit körperlicher, kognitiver als auch psychischer Begrenztheit, Fragen nach Lebensqualität, Selbstbestimmung, Annahme von Unterstützung, Hilfsbedürftigkeit, Krankheit, Tod, würdevollem Altern runden das Modul ab.

Modul 3: Beratung aus Sicht der Klienten (Cécile Bürdel Müller):

Wird die Beratung für Beratene als auch Berater als erfolgreich beurteilt, hat eine gute Kooperation stattgefunden. In diesem Modul wird die Methode des Perspektivenwechsels vermittelt und eingeübt. Die beratende Person begibt sich, szenisch angeleitet in die Lebenssituation der Klienten und erlebt die Beratung aus deren Sicht. Im Weiteren werden die lösungsorientierte Haltung und die Fallen bei der Umsetzung in der Beratung besprochen. Die Herausforderungen, des systemisch- lösungsorientierten Vorgehens im Beratungsprozess werden im Modul anhand von Beispielen thematisiert und bearbeitet. Wir beachten dabei die Besonderheiten im Alterungsprozess.

Modul 4: Recht auf Selbstbestimmung vs. Zwangsmassnahmen (Jürgen Müller): Wenn sich bei Menschen die Frage nach Unterstützungsmassnahmen stellen: Das Recht auf Selbstbestimmung und die behördlichen und sozialen Aufgaben unserer Gesellschaft sollen allen ein menschenwürdiges Da-Sein zu ermöglichen. Manchmal führen die gegensätzlichen Positionen zu Konflikten.
Die rechtlichen Grundlagen bilden den Rahmen für das bergische Handeln. Oftmals steht bei diesen Menschen (z. B. alten Menschen, beeinträchtige Menschen) der individuelle Wunsch, selbständig und autonom zu leben, im Spannungsfeld der Erwartungen/Sorgen der Familie, des erweiterten sozialen Umfeldes und den eigenen gesundheitlichen Ressourcen. Wie halten wir im bergischen Handeln die Belange zwischen dem Wunsch nach Selbstbestimmung und den tatsächlich vorhandenen Ressourcen und Kompetenzen des Menschen, die Massnahmen zum Schutz und zur Unterstützung notwendig machen, aufrecht.

Modul 5: Kontextuelle Rahmenbedingungen (Paul Longoni):

Wenn Menschen der Unterstützung bedürfen: Was heißt das für Organisationen im Gesundheits- und Sozialwesen, die sich mit der Beratung, Betreuung von Menschen mit besonderen Bedürfnissen (infolge Alter, Beeinträchtigung) befassen? Wie kann diese unter Respektierung möglichst hoher Autonomie gestaltet werden. Was heißt das für Organisationen des Gesundheitswesens, die sich mit der Beratung, Betreuung von Menschen befassen. Im Modul erarbeiten wir die Werte und Grundhaltungen, die eine systemisch-lösungsorientierte Organisation kennzeichnen. Wir setzen uns mit den Grundwerten und Grundhaltungen notweniger Strukturen zur Entfaltung des systemischen Denkens und Handelns auseinander. Wir reflektieren unsere eigenen Werte mit den Wertvorstellungen der Organisation. Dabei befassen wir uns mit der Klärung der Aufträge und hinterfragen die Loyalitäten. Im Weiteren setzen wir uns mit der Reflexion der eigenen Rolle unter Berücksichtigung der institutionellen Rahmenbedingungen, auseinander.

Modul 6: Casemanagement und ressourenorientiertes Berichtswesen und Aktenführung (Stefanie Pfister):

Schwerpunkte dieses Moduls sind den Fragen des Settings und der Fallführung gewidmet. Wie erreiche ich ein wertschätzendes und zielorientiertes Vorgehen mit Klienten in anspruchsvollen Settings? Wertvolle Haltungsfragen, Instrumente zur Fallkonzeption und „effizienten“ Fallführung werden auf der Basis der systemischen Grundorientierung vermittelt, geübt und kritisch reflektiert. Die erweiterte Sicht auf die Anspruchsgruppen des Gesundheits- und Sozialwesens dient als Grundlage zur ressourcenorientierten Berichterstattung unserer Klientinnen und Klienten.

Modul 7: Reflexionstag und Standortbestimmung: Abschlussarbeit (Christine Nelevic)

Modul 8: Gesprächsführung in der Beratung (Christine Nelevic):

Im Modul setzen wir uns mit der Gestaltung der Beratung und Gesprächsführung in den Altersphasen, bei ihren Übergängen, dem Umgang mit Krisen, und beim Einbezug von Angehörigen und Helfern, auseinander. Im Weiteren befassen wir uns mit der Beratung von älteren Menschen mit Einschränkungen und Hochbetagten. Welches sind die Herausforderungen an die Beratung, bei einer respektvollen und möglichst hohen Autonomie des älteren Menschen berücksichtigenden Beratung. Wie kann diese auch bei Einbezug des Umfeldes gewährt werden? Die Anpassung der Gesprächsführung an den älteren Menschen wird anhand von Beispielen erarbeitet und geübt.

Modul 9: ACT Achtsamkeit (Siang Be):

ACT zielt darauf ab, Vermeidungsverhalten in Bezug auf unangenehme Erlebnisse bzw. aversive Gedanken und Gefühle aufzugeben und wertbezogenes engagiertes Handeln aufzubauen. Das Therapie-/Beratungsziel von ACT ist, die psychische Flexibilität zu erhöhen. Dies bedeutet, dass eine Person in vollem Kontakt mit dem gegenwärtigen Moment und je nachdem, was die aktuelle Situation jeweils erfordert, ihr Verhalten ändern oder beibehalten kann. Die Orientierung von ACT auf Werte, engagiertes Handeln und den gegenwärtigen Moment ist eine Bereicherung für die Systemische Therapie. In diesem Seminar werden die Grundkonzepte der ACT und deren erlebnisorientierten Arbeitsmethoden vorgestellt und geübt.

Modul 10: Abschlusstage mit Abschlusskolloquium, Schlussmodul Präsentation der Falldokumentation (Paul Longoni, Christine Nelevic):

Im Abschlusskolloquium werden alle Weiterzubildenden mündlich auf ihr Fach- und Methodenwissen, ihre Selbst- und Sozialkompetenzen geprüft. Das Abschlusskolloquium findet einzeln statt mit jeweils zwei Prüfungsexperten (Ausbildungsleitung zuzüglich auswärtige ExpertIn) und dauert insgesamt für jede Person 30 Minuten. Die Falldokumentation stellt die Basis für das abschliessende Prüfungskolloquium dar. Das Prüfungsergebnis wird schriftlich festgehalten.

4 Praxistage (Christine Nelevic): gemäss Absprache mit den Teilnehmenden

Dozenten

Christine Nelevic, lic. phil., Fachpsychologin für Psychotherapie FSP, Studium der Psychologie, psychotherapeutische Spezialausbildung, Systemtherapeutin. Co-Teamleiterin der Jugendberatung Schlieren, Langjährige Praxistätigkeit in Luzern mit Mandaten des Kantons und der Stadt Luzern im Bereich Arbeitsintegration, diverse Projetleitungen im sozialen Be-reich, diverse Vorstandstätigkeiten und Präsidien, Supervisorin nach dem ressourcenorientierten Ansatz, div. Dozentenmandate. Sie trägt, nebst Angela Fuchs die Verantwortung für die Koordination zwischen den einzelnen Seminaren und DozentInnen. Sie steht für Fragen von Seiten der Weiterzubildenden und der Dozierenden zur Verfügung und ist in Lösungsprozessen zu jeweiligen Fragen aktiv.

Ursula Fuchs, Eidg. anerkannte Psychotherapeutin, Systemisch-lösungsorientierte Therapeutin für Einzelne, Paare und Familien (Systemis.ch), Supervisorin & Coach & Organisationsberaterin (BSO), Master-Practitioner NLP und Mediatorin SDM in eigener Praxis, ZRM®-Trainerin, PSI-Kompetenzberaterin, Lehrbeauftragte an der Hochschule Luzern, Soziale Arbeit; Begründerin und Leiterin der wilob AG.

Cécile Bürdel Müller, diplomierte Pflegefachfrau (AKP), Psychologiestudium FH (ZHAW-Zürich), Psychodrama-
Therapeutin, (Moreno Institut Stuttgart), Weiterbildung in lösungsorientierter Therapie und Beratung sowie im Coaching- und Organisationsentwicklung. Langjährige praktische Erfahrung in diversen therapeutischen, beraterischen und OE-Kontexten, sowohl in selbständiger als auch angestellter Tätigkeit. Mehrjährige Leitungserfahrung in einer stationären therapeutischen Institution.

Jürgen Müller, Studium des Sozialwesens an der FH Dortmund. Kindergärtner und Berufschullehrer. Div. Soziale beraterische Tätigkeiten und Führungserfahrungen im Sozialwesen. Fachrichter Soziale Arbeit Bezirksgericht Baden. – Psychodrama-Leiter Pife

Paul Longoni, Erstausbildung in Elektronik, anschliessend Studium der Betriebsorganisation, diverse Führungsfunktionen in der Industrie. Zu Beginn der 1980er Jahre „Seitenwechsel“. Studium der Sozialpädagogik, Führungsfunktionen in verschiedenen Organisationen der stationären Sozialhilfe. Weiterbildungen im lösungsorientierten Ansatz nach Steve de Shazer und Insoo Kim Berg. Paul Longoni beschäftigte sich über Jahre mit der Weiterentwicklung der Lösungsorientierung auf Organisationsebene, MitarbeiterInnnen-Entwicklung, Qualitätssicherung, usw. Ne-ben seiner Führungsverantwortung als Gesamtleiter einer grossen Sozialen Einrichtung (bis 2019) gab und gibt er als Coach, O.-Entwickler und Kursleiter seine vielfältigen Erfahrungen und Kenntnisse weiter.

Stefanie Pfister, Grundstudium der Arbeits- und Organisationspsychologie, Tätigkeiten im Projektmanagement “Psychische Gesundheit von Verunfallten” bei der SUVA, Beraterin und Ausbildende bei der “Dargebotenen Hand” Zentralschweiz, Erfahrung in der MitarbeiterInnenberatung, Support von HR und Führungskräften. Eidg. anerkannte Psychotherapeutin, Systemtherapeutin (ZSB), Fallführende Psychotherapeutin und Teamleiterin in der Psychiatrie, eigene Praxistätigkeit in Luzern.

Siang Be, Diplom Soziologe, Lehrtherapeut und Lehrender Supervisor der Systemischen Gesellschaft/SG, Hypnotherapeut.

Zulassung

Zulassung mit Hochschulabschluss
Abschluss einer staatlich anerkannten Hochschule inklusive Vorgängerinstitution oder adäquate Abschlüsse auf Hochschulstufe.

Zulassung ohne Hochschulabschluss
Im den CAS-Studiengang Systemisch-ressourcenorientierte Arbeit im Alter können Personen aufgenommen werden, die über andere vergleichbare Abschlüsse verfügen oder durch andere Leistungen den Nachweis erbringen, dass sie die Voraussetzung für ein erfolgreiches Absolvieren des Studienganges erfüllen. Die Studienleitung regelt das Vorgehen zur Prüfung von Zulassungsgesuchen von Personen, die nicht über einen Hochschulabschluss verfügen.

Studienspezifische Aufnahmebedingungen
– Nachweis einer beraterischen Tätigkeit im psychosozialen Bereich ab Studienbeginn
– Bereitschaft die eigene beraterische Tätigkeit als Ressource in die Gestaltung der Module mit einzubringen/ oder sich in die Thematik eines Moduls einzuarbeiten und sich einzubringen.

Über die Zulassung zum CAS-Studiengang Systemisch-ressourcenorientierte Arbeit im Alter entscheidet die Studienleitung.

TeilnehmerIn

Die Weiterbildung richtet sich an Fachpersonen aus Sozialarbeit, Psychologie, Medizin, Gesundheitswesen, Theologie, Recht sowie verwandten Berufen, die im psychosozialen Arbeitsfeld beraterisch und/oder pflegerisch tätig sind.

Abschlussbewertung

Das CAS-Diplom erhält, wer folgende Voraussetzungen erfüllt:

  • Die Module müssen mit der Leistungsbewertung „bestanden“ abgeschlossen und dem zu Folge sämtliche 15 ECTS-Credits des Studiengangs erworben sein.
  • Zudem müssen die Studiengebühren vollständig bezahlt sein.
  • Um die geforderten ECTS-Credits zu erwerben, bedingt dies:
    – Bestandene Leistungsbewertung des Modulabschlusses
    – Als „bestanden“ beurteilte Testatarbeit
    – Zudem wird eine regelmässige Teilnahme an den Sequenzen verlangt (maximale 10% Abwesenheit gemäss Absenzenregelung)

Anmeldung

Ich melde mich definitiv für diese Veranstaltung an:

  • Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Einganges berücksichtigt.
  • Ihre Anmeldung hat Gültigkeit, wenn der Talon bei uns eingetroffen und dies von uns bestätigt ist.
  • Alle Angemeldeten erhalten eine schriftliche Bestätigung, dass wir die Anmeldung erhalten haben.
  • Bei Abmeldungen bis zu 6 Wochen vor Kursbeginn wird das Kursgeld zurückerstattet bzw. erlassen.
  • Bei späterer Abmeldung ist eine Rückerstattung nicht mehr möglich und das Kursgeld gilt als geschuldet.

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