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Psychotherapie Weiterbildung 16-20

Kursdaten
Start 22.08.16
Anmeldeschluss
ausgebucht!
Dozent/in
R. Reeb-Faller, P. Garbely, S. Be, G. Bodenmann, A. Eck, Th. Estermann, B. Furman, St. Geyerhofer, P. Hain, J. Hargens, A. Herr, Th. Hess, R. Kreuzheck, H. Lieb, H. Molter, Chr. Nelevic, D. Olbrich, St. Reiter-Theil, G. Ritz, M. Schäppi, G. Schmidt, Th. Steiner
Kosten
CHF 25'150.00
Termine
Termine gemäss Terminplan.
Seminarzeiten: 9:00-12:30, 13:45-16:45 Uhr
Seminarort
wilob AG, 5600 Lenzburg

Curriculum zum Eidg. anerkannten Psychotherapeuten / Psychotherapeutin

Unsere Weiterbildung in systemisch-, ressourcen- und lösungsorientierter Psychotherapie ist zweistufig aufgebaut in Grundlagen (Grund- und Aufbaukurs) und Vertiefung (Fortgeschrittenenkurs). Der abgeschlossene Grund- und Aufbaukurs (2 Jahre) ermöglicht ÄrztInnen und PsychologInnen den Zugang zu den Vertiefungsmodulen. Die Weiterbildung ist definitiv akkreditiert vom BAG (Bundesamt für Gesundheit) und ist von den massgebenden Berufsverbänden FMH, ASP, FSP, SBAP und Systemis anerkannt und führt zum Titel Eidg. anerkannter Pysychotherapeut / Eidg. anerkannte Psychotherapeutin.

Für MedizinerInnen: SystemischeR PsychotherapeutIn anerkannt durch FMH und Systemis.

Für PsychologInnen: Eidg. ankerannter Psychotherapeut, Psychotherapeutin; Eidg. akkreditiert vom BAG und anerkannt durch die Fachverbände FSP, SBAP, ASP und Systemis.

Inhalte

Die berufsbegleitende postgraduale Weiterbildung in Psychotherapie mit systemisch-ressourcenorien­tiertem Schwerpunkt ist eine praxisorientierte Weiterbildung. Sie erfüllt die Kriterien einer psychotherapeutischen Spezialausbildung. Die von unserem Institut angebotene Weiterbildung vermittelt die Fähigkeit, Therapie und Beratung mit systemisch-ressourcenorientiertem Schwerpunkt nach allgemein anerkannten und wissenschaftlich fundierten Grundsätzen durchzuführen. Grundlage bildet das wilob Model.

Ziele

Ziel der Weiterbildung ist es, zur Arbeit mit Einzelnen, Paaren, Familien und anderen sozialen Systemen in den unterschiedlichsten Tätigkeitsfeldern gemäss den Prämissen und Techniken systemischer Beratungskonzepte (Ludewig, von Schlippe und Schweitzer, usw.) des lösungsfokussierten Therapiekonzeptes nach Steve de Shazer und Insoo Kim Berg und hypnosystemischer Überlegungen nach Dr. Gunther Schmidt zu befähigen. Dazu gehört, dass die TeilnehmerInnen die Problemlage und psychische Verfassung von KlientInnen und PatientInnen einschätzen und adäquate Massnahmen einleiten und Empfehlungen abgeben können. Dies selbstverständlich unter Einbezug des jeweiligen relevanten Kontextes (z.B. Einbezug der Institutionen des Sozial- und Gesundheitswesens und Berücksichtigung rechtlicher und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen). Ebenfalls sollen die TeilnehmerInnen befähigt werden, wirtschaftlich mit den zur Verfügung stehenden Mitteln umzugehen. Hilfreiche Interventionen aus den erwähnten Schulen der systemischen Therapie und Beratung werden einerseits vermittelt, andererseits auch eingeübt und integriert.

Zu den zu entwickelnden Fähigkeiten gemäss Art. 5 PsyG gehören:

a. aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse, Methoden und Techniken einsetzen können.
b. die berufliche Tätigkeit und ihre Folgewirkungen, namentlich aufgrund angemessener Kenntnisse über die spezifischen Bedingungen, fachlichen Grenzen und methodischen Fehlerquellen systematisch reflektieren können.
c. mit Berufskolleginnen und Berufskollegen im In- und Ausland zusammenzuarbeiten sowie interdisziplinär zu kommunizieren und zu kooperieren.
d. sich mit der eigenen Tätigkeit im jeweiligen gesellschaftlichen, rechtlichen und ethischen Kontext kritisch auseinanderzusetzen.
e. die Problemlagen und die psychische Verfassung ihrer Klientinnen und Klienten und Patientinnen und Patienten richtig einzuschätzen und adäquate Massnahmen anzuwenden oder zu empfehlen.
f. bei der Beratung, Begleitung und Behandlung ihrer Klientinnen und Klienten sowie ihrer Patientinnen und Patienten die Institutionen des Sozial- und Gesundheitswesens einzubeziehen und die rechtlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen zu berücksichtigen.
g. mit den zur Verfügung stehenden Mitteln wirtschaftlich umzugehen.
h. auch in kritischen Situationen reflektiert und selbstständig zu handeln.
i. die Berufspflichten zu kennen und mit ethischen Fragestellungen verantwortlich umzugehen.

TeilnehmerIn

Zur Weiterbildung zugelassen werden folgende Hochschulabsolventen zugelassen:

  • PsychologInnen mit gesetzlich anerkanntem Abschluss (Master) an einer Universität beziehungsweise psychologischen Fachhochschule. Es braucht den Nachweis von Psychopathologie, entweder als integraler Bestandteil des Studiums oder abgeschlossen im Nebenfach bzw. einer Lehrveranstaltung im vergleichbarem Umfang.
  • ÄrztInnen während oder nach Abschluss ihrer Spezialausbildung.
  • InteressentInnen, mit einem abgeschlossenen Hochschulstudium (Universität oder Fachhochschule) in Sozialarbeit, Pädagogik, Sozialpädagogik, Heilpädagogik, Theologie. Diese können jedoch keinen eidgenössischen Weiterbildungstitel in Psychotherapie (gemäss PsyG) erwerben und haben demnach keine Möglichkeit, eine psychotherapeutische Tätigkeit aufzunehmen.
  • Alle müssen einer beruflichen Tätigkeit im Bereich psychosozialer Versorgung nachgehen beziehungsweise therapeutisch, beraterisch tätig sein.

Absolventen und Absolventinnen der Weiterbildung, die den Eidg. Fachtitel anstreben, müssen folgende Bedingungen (erst zum Zeitpunkt, an dem der Fachtitelantrag gestellt wird) zusätzlich erfüllen resp. belegen:

  • Zwei Jahre Praxis zu 100%. Ein Jahr davon kann in einer Einrichtung der psychosozialen Grundversorgung geleistet werden. Mindestens ein Jahr muss zwingend in einer Einrichtung der ambulanten oder stationären psychiatrisch–psychotherapeutischen Versorgung erbracht werden.
  • je 50 Stunden Supervision und Selbsterfahrung im Einzelsetting.
  • 500 Einheiten eigene psychotherapeutische Tätigkeit mit 10 dokumentierten und supervidierten Fällen im psychiatrisch-psychotherapeutischen Kontext.

Leitung

Dr. med. Regina Reeb-Faller, Priska Garbely

Termine

gemäss Programm (siehe Link weiter unten)

Qualitätssicherung

Qualitätssicherungssystem Weiterbildungsgang Systemische Therapie und Beratung

Werbebroschüre

Wilob-Programm_Inhalt-16-PsyG

Rekurskommission gemäss Art. 44 PsyG

In erster Instanz kann beim Beirat der wilob AG gegen Entscheide der Weiterbildungsleitung von Weiterzubildenden Rekurs eingereicht werden. Der Rekurs muss schriftlich und innerhalb von 30 Tagen (nach Erhalt der Bewertung), eingeschrieben per Post erfolgen. Inhalt des Rekurses sind ausschliesslich Lernkontrollen, welche von den Weiterzubildenden nicht bestanden worden sind. Die Gebühren betragen Fr. 250.00. Diese werden zurückvergütet, wenn der Rekurssteller Recht bekommt. Zu richten ist die Beschwerde an Dr. Sandro Vicini (sandro.vicini@erz.be.ch), Mitglied des Beirates. Bei einer Ablehnung der Beschwerde durch den Beirat der wilob AG besteht die Möglichkeit, innerhalb von 30 Tagen nach Entscheid schriftlich und eingeschrieben ein Wiedererwägungs-Gesuch an die FSP zu stellen. Dieses Wiedererwägungsgesuch geht an die Rekurskommission der FSP. Details über das Verfahren sind über die Homepage der FSP abrufbar. Die wilob AG verpflichtet sich in einem solchen Fall der Rekurskommission der FSP Einsicht in alle für den Fall relevanten Unterlagen zu gewähren.
Reglement zur Behandlung von Rekursen

Weitere Informationen

Wenn Sie weitere Informationen wünschen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

  • Beschrieb der einzelnen Seminarinhalte, der zu erwerbenden Kompetenzen und der Ziele zuverlangen
  • Das vollständige Curriculum zu verlangen
  • Aktuelle Weiterbildungsunterlagen einzusehen Vorort
  • Die Möglichkeit zu schnuppern
  • Informationsabende zu besuchen
  • Telefonische Beratung unter 062 892 90 79

Anmeldung

Ich melde mich definitiv für diese Veranstaltung an:

  • Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Einganges berücksichtigt.
  • Ihre Anmeldung hat Gültigkeit, wenn der Talon bei uns eingetroffen und dies von uns bestätigt ist.
  • Alle Angemeldeten erhalten eine schriftliche Bestätigung, dass wir die Anmeldung erhalten haben.
  • Bei Abmeldungen bis zu 6 Wochen vor Kursbeginn wird das Kursgeld zurückerstattet bzw. erlassen.
  • Bei späterer Abmeldung ist eine Rückerstattung nicht mehr möglich und das Kursgeld gilt als geschuldet.
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